Keynote-Diskussion: Rahmenbedingungen für die Zukunft der Arbeit

Diskussion zu den organisatorischen & arbeitsrechtlichen Voraussetzungen für die Zukunft der Arbeit
13:20
    Diskussion:
  • Dr. Gerald Becker-Neetz, Leiter der Unterabteilung "Soziale Marktwirtschaft, Zukunft des Sozialstaats und Forschung", Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Dr. Gerald Becker-Neetz, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Karl-Heinz Brandl, Leiter IKT-Projekt, ver.di-Bundesverwaltung
    Karl-Heinz Brandl, ver.di-Bundesverwaltung
  • Frank Michael Hell, Konzernbetriebsratsvorsitzender, Continental AG
    Frank Michael Hell, Continental AG
  • Alexander Klier, Social Learning Consultant, Beck et al. Services
    Alexander Klier, Beck et al. Services
In dieser Diskussion soll es um die aktuellen Aktivitäten von Unternehmen, Politik und Arbeitnehmervertretungen bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Zukunft der Arbeit gehen. Dabei soll es um das Verständnis und die Positionen zu den neuen Formen der Arbeitsteilung, der zunehmenden Entgrenzung des Arbeitsplatzes und den neuen Anforderungen wie die ständige Erreichbarkeit in virtuellen Organisationen gehen. Folgende Aspekte sollen diskutiert werden:
  • Brennpunkt durch dauerhafte Verfügbarkeit – sprich: wie kann gewährleistet werden, dass die Angestellten nicht “ausbrennen” bzw. “ausgebrannt” werden, weil sie rund um die Uhr in Prozesse eingebunden sind und sie sich selbst dem Druck der ständigen Bereitschaft unterwerfen.
  • Brennpunkt durch Überwachung am Arbeitsplatz – sprich: was muss geregelt werden, damit der “digitale Footprint” nicht gegen die Mitarbeiter verwendet wird, aber dennoch die Chancen von “Big Data” und Chance des glücklichen Zufalls (Serendipity-Prinzip) genutzt und ausgeschöpft werden können.
  • Brennpunkt durch Cyper-Mobbing – sprich: welche Rahmenrichtlinien müssen getroffen werden, damit die “digital dokumentierte (Fehl)Tritte” des Einzelnen zu Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung des Einzelnen durch den z.T. “missgünstigen” Mob führen.
  • Brennpunkt durch Organisationsumbrüche – sprich: wie können die Spannungen und Mißstände in der Organisation für den durch die digitale Transformation implizierten und unausweichlichen Übergangs- und Umbruchszeitraum geregelt werden.
  • Brennpunkt durch leistungs- statt zeitorientierten Entlohnungssystemen – sprich: welche Regeln braucht es für die Entlohnungssysteme der Zukunft der Arbeit, in der nicht mehr nach Zeit, sondern nach Leistung entlohnt wird, und wie kann Innovations-fördernde Leistung überhaupt entlohnt werden.
In der im Anschluss an die Diskussionsrunde stattfindenden, ergänzenden Hackathon-Session bietet sich die Möglichkeit das Thema gemeinsam mit den Panel-Teilnehmer in einer interaktiven Runde zu vertiefen: http://www.cebitsocialbusiness.de/konferenz/panel/s/future_of_work_hackathon_gestaltungsrahmen_der_zukunft_der_arbeit.html Weitere Informationen zu dieser Diskussion finden sich auch in folgendem Blog-Beitrag: http://blog.cebitsocialbusiness.de/2015/02/18/die-zukunft-der-arbeit-braucht-eine-neuordnung-der-rahmenbedingungen-einladung-zur-diskussion-und-zum-dialog/

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